Was ist die Aura?

Der Begriff Aura stammt aus dem Griechischen und kann mit hauch, Lufthauch übersetzt werden. Der entsprechenden lateinische Begriff lautet Schimmer. Allgemein versteht man unter Aura eine Ausstrahlung oder eine Vorahnung.
In der Esoterik wie in der kabbalistischen Tradition ist Aura der Energiekörper, der jeden Menschen umgibt. Nur mit der Aura in diesem Sinn beschäftigen sich diese Seiten.
Die Aura ist ein Energiekörper, den sensible Menschen als Farbspektrum, wahrnehmen können. Es umgibt den menschlichen Körper lichtkranz- oder wolkenartig.
Die Aura in diesem Sinn darf nicht mit derjenigen verwechselt werden, die mittels der Kirlianfotografie hergestellt werden kann.
Die Theosophie und die Anthropsophie differenzieren weiter: sie gehen von einer dreifachen Aura entsprechend Leib, Seele und Geist aus.

Die herrschende Meinung der Lehre vom Energiekörper ist der Auffassung, dieser sei aus mehreren Schichten aufgebaut. Diese seien eng mit den Chakren des Menschen verbunden. Da es 7 Chakren gäbe, wird korrespondierend vertreten, die Aura bestehe ebenfalls aus 7 Schichten. Diese entsprächen den 7 Hauptchakren. Dann umfassen die unten dargestellten Schichten Ätherkörper und Mentalkörper mehrere Schichten.
Die Chakren sind die Verbindungen zwischen dem Energiekörper und dem physischen Körper. Sie sind für den Fluß der Energie im Körper und im Energiekörper verantwortlich.

Die erste Schicht der Aura ist der Ätherkörper, so wird vertreten. Er sei mit derm Pysischen Körper aufs engste verknüpft und löse sich innerhalb drei bis fünf Tagen nach dem Tod des Menschen auf. Das sei ein Unterschied zum Emotional- und Astralkörper. Der Ätherkörper sei die Verbindung vom pysischen und Astralkörper. Innerhalb der Lehre der Theosophie und Anthrosophie ist deshalb umstritten, ob er ein eigenständiger Astralkörper oder lediglich eine Verbindung sei. Der Ätherkörper wird auch als feinste Schwingungsebene des physischen Körpers angesehen. In ihm sei der Gesundheitszustand des Menschen erkennbar – für feinfühlige Menschen.

Der Astralkörper

Der Astralkörper ist der Sitz der Gefühlswelt, der schicksalbestimmenden Kräfte und der sich materialisierenden Gedankenbilder. Der Astralkörper bildet quasi die Vorstufe des irdischen Körpers. Er ist aus einem Energiegewebe strukturiert, das unsterblich ich, d.h., der Astralkörper löst sich beim Tod des Menschen nicht auf. Er entwickelt sich individuell weiter. Der Astralkörper ist in den esoterischen Lehren der psychisch-geistige Körper, während der Ätherkörper der Energiekörper des physischen Körpers ist (s.o.).
Der Mentalkörper ist der Träger der Ideen, Gedanken und rationalen Erkenntnisse.
Der Spiritualkörper, auch Kausalkörper genannt, besitzt die größte Ausdehnung in der menschlichen Aura. Er ist der unsterbliche Kern des Menschen und hält die Verbindung zum Ursprung des Lebens.

Energiekörper

Die Aura wird auch Energiekörper genannt. Es ist eine Austrahlung, ein Fluidum, welches den Menschen als feinstoffliche Wolke oder als Lichtkranz umhült. Die meisten esoterischen Lehren gehen davon aus, dass der Energiekörper aus mehreren Schichten besteht. Viele gehen davon aus, es gebe 7 Hauptschichten, andere meinen, es seien 3 Schichten.

Feinstofflich

Die esoterischen Lehren nutzen den Begriff feinstofflich für (spekulative), sinnlich herkömmlicherweise nicht wahrnehmbare feinere Form von Materie. Mit der Feinstofflichkeit wird in der Esoterik das Bewußtsein, die Aura, Seele oder etwa der Heiligenschein erklärt. Fein-Stofflichkeit besagt, dass Feinstoffliches den gleichen Ursprung wie normale Materie hat, aber qualitativ anders ist. Die Esoterik hat mit dem Begriff der Feinstofflichkeit einen monistischen Erklärungsansatz gefunden. Gleichbedeutene Begriffe für feinstofflich sind feinkörperlich, nichtsinnlich, Übersinnlich, verborgen, nichtmateriell, metaphysisch und Äther. Im Hinduismus existiert ein der These von der Feinstofflichkeit ähnlicher Ansatz. Dort heißt der „feine“ Körper sukshma sharira. Er wurde bereits in den Veden erwähnt. Die Vedanta besagt, das der Physische Körper von einem feinen Körper umhüllt ist. In dem feinen Körper wohnt die Seele, der feine Körper zerfällt nicht mit dem Tod. In der Theosophischen Lehre werden der Astralkörper und das Prana mit dem Begriff feinstofflich belegt. In der TCM, der Traditionellen Chinesischen Medizin, ist Feinstofflichkeit ein anderes Wort für Jing. Jing ist wissenschaftlich nicht nachweisbare Energie. In der Alchemie ist die vergeistigte Prima materia eine feinstoffliche Substanz. Im Pranismus gibt es eine sog. Lichtnahrung, die ebenfalls feinstofflich ist, aber dennoch die feste Nahrung soll ersetzen können. Das Feinstoffliche ist oftmals in unterschiedliche Ebenen aufgeteilt. Verschiedene esoterische Ansätze haben hier unterschieliche Meinungen.