Die New-Age Bewegung

New Age kommt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt Neues Zeitalter. Die New-Age Bewegung sieht sich selbst als ein Gegenmodell zur Moderne, die rücksichtslos die Natur und den Menschen ausbeutet. Das Wassermannzeitalter soll beginnen, eine Ganzheitlichkeit von Wahrnehmung und Leben. Die Trennung von Subjekt und Objekt soll aufgehoben werden. Der Mensch soll in natürliche Zusammenhänge wieder eingenetzt werden. New Age vereinigt esoterische, neureligiöse und öklogische Bewegungen. Es existiert keine zentrale Organisation und kein klares Glaubensdogma. New Age wird oft mit Esoterik gleichgesetzt, New Age will aber die Gesellschaft verändern, wohingegen Esoterik nur die einzelne Persönlichkeit ändern möchte.
Folgende spirituelle Praktiken zählen zum New Age: Astrologie, Meditation, Yoga, Gebet, Tantra bzw. Neotantra, Taijiquan, Gebet. Therapien, die im New Age bejaht werden sind: Homöopathie, Aromatherapie, Mandalas, Biorhythmuslehre, Heilkräuter, Irisdiagnostik, Kristalle, Reiki, Schamanismus, Visualisierung, Akupunktur,Heilkräuter, indische und tibetische Medizin.

Geistheilen

Geistheilen ist ein Verfahren zur Behandlung von Krankheiten oder Körperschäden auf esoterischer, religiöser, spiritueller oder magischer Basis. Andere Wörter für Geistheilen sind Geitige Heilung, paranormale Heilung oder Geistiges Heilen. Das Gesundbeten, Handauflegen, der Therapeutic Touch, das Besprechen, Krankenwallfahrten, Exorzismus, Magnetopathie, Fernheilung, Sat Nam, Heilenergetik, Prana Heilung, Qi Gong, Reiki und Rasayan sind Formen für solche Verfahren. Das geistige Heilen beruht auf der Ansicht, dass der Geist eine menschlichen Heilers, einer nichtirdischen Person oder eines Gottes aktiv wird. Das muss oft gekoppelt sein an dem Glauben an und dem tiefen Wunsch des Kranken um Heilung sein. Bereits in der Frühe der Medizingeschichte finden wir religiös-magische Vorstellungen über die heilende Wirkung von übernatürlichen oder göttlichen Kräften, etwa der Asklepios-Kult bei den Griechen oder der Heiligenkult und Exoerzismus bei den Christen.

Geomantie

Geomantie leitet sich von dem algriechischem geo (Erde) und mantie (Weissagung) ab. Geomantie, auch Geomantik genannt, bedeutet also Weissagung aus der Erde. Es ist eine Art des Hellsehens. Die Ursprünge stammen aus dem arabischen Nordafrika. Es war im 12. Jahrhundert, als lateinische Übersetzungen arabischer Schriften die Geomantie nach Europa brachten. In der Renaissance war die Geomantie als Wahrsagerei weit verbreitet. Heute hat der Begriff Geomantie eine andere Bedeutung, beispielsweise in Verbindung mit den Ley-Linien des chinesischen Feng Shui. Die heutige esoterische Geomantie sieht sich als ganzheitliche Erfahrungswissenschaft. Das Erkennen und Erspüren von guten Plätzen in Raum und Landschaft ist die Aufgabe der Geomantie. Soche Plätze werden als Grundlage für harmonisches und gesundes Wohnen und Leben betrachtet. Die Geomantie will die Identität einer Landschaft, eines Ortes oder Lebensraumes erfassen und diese durch Kunst oder Landschafts- bzw. Raumplanung gestalten, damit diese einen einzigartigen, individuellen Ausdruck erhält. Die Geomantie geht davon aus, das die Erde mit einem Gitternetz überzogen ist. Diese Gitternetze sind unter den Namen „Curry-Gitter“, „Ley-Linien“, „Hartmann-Gitter“ oder „Benker-Linien“ bekannt. Sie sollen biologische Wirkungen durch energetische Eigenschaften haben. Mit den bisher zur Verfügung stehenden pyhsikalischen Messmethoden konnten diese Liniensysteme und Energieströme nicht nachgewiesen werden. Auch kontrollierte Versuche zur Radiästhesie sind negativ gewesen.